SVE Schriftzug, Link zur Startseite

FUßBALLSCHULE

Kids mit großem Spaß bei der Sache

Artikel aus den Fränkischen Nachrichten von Klaus T. Mende verfasst.

Von Ex-Fußballprofis etwas lernen, das ist zurzeit "in". Für drei Tage ist Jörg Dittwar, einst 1. FC Nürnberg, mit seinem Team in Elpersheim zu Gast.

Im Mai Uwe Bein beim 1. FC Igersheim, im Juni Günther Schäfer beim SV Wachbach, jetzt Jörg Dittwar beim SV Elpersheim - Fußballcamps mit ehemaligen Bundesligaprofis haben derzeit in der Region Hochkonjunktur und bereiten dem kickenden Nachwuchs große Freude.

"Das Wichtigste ist, dass die Kinder und Jugendlichen mit Spaß dabei sind. Und genau den wollen wir vermitteln", erklärt Jörg Dittwar, bis Mitte der 90er Jahre 150-facher Erstligakicker in Diensten des fränkischen Traditionsclubs 1. FC Nürnberg, im Gespräch mit unserer Zeitung seine Auffassung von solch einer Fußballschule. Er arbeite bereits seit gut zwei Jahrzehnten an der Basis mit fußballbegeisterten Kindern und Jugendlichen und wisse sehr gut, wovon er spreche.

Gut 20 Nachwuchskicker, darunter auch ein Mädchen, tummeln sich seit Donnerstag bis zum heutigen Samstag auf dem Sportgelände des SV Elpersheim - eine kleine, aber feine Schar. Jörg Dittwar, so sagt er, komme es nicht in erster Linie auf die Anzahl der Teilnehmer an, vielmehr wolle er denjenigen, die mit von der Partie seien, ein qualitativ hochwertiges Training anbieten, bei dem alle mit großer Begeisterung dabei seien. "Wenn die Kinder und Jugendlichen am Abend müde nach Hause kommen, dann müssen sie von dem Tag bei ihren Eltern schwärmen", so der Franke.

Daniel Benkert, Jugendleiter des SV Elpersheim, hat sich in den letzten Wochen mächtig ins Zeug gelegt. Belohnt wird sein Engagement während der drei Tage mit besten äußeren Bedingungen und einem Teilnehmerfeld, dem in der Tat anzumerken ist, wie viel Vergnügen ihm die Fußballschule bereite.

Jörg Dittwar und sein Kompagnon finden sehr schnell den Draht zu den Camp-Teilnehmern. Bei den täglichen Übungen stehen ganz eindeutig die spielerischen Elemente mit dem Ball im Mittelpunkt, Kondition bolzen, das muss diesmal ganz hinten anstehen. Wenn mal etwas nicht auf Anhieb klappt, dann wird nicht geschimpft. Die beiden Trainer motivieren vielmehr jeden Einzelnen und loben ihn explizit, wenn etwas sehr gut gelingt. Sie nehmen sich Zeit, um mit jedem individuell ins Gespräch zu kommen und persönliche Tipps zu geben.

Jörg Dittwar ist sich auch nicht zu schade, vor einem Knirps in die Knie zu gehen, um ihm beide Kickschuhe zu binden. Der Spaß kommt in jedem Fall nicht zu kurz.